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Freitag, 22. April 2016

Wenn aus SL RL wird...

Da kennt man sich in SL schon eine ganze Weile, schon mehrere Monate. Man hat einiges zusammen erlebt, ist durch Höhen und Tiefen gegangen, hat Gefühle für den anderen entwickelt, fühlt sich zu ihm hingezogen, hat mit ihm gevoiced und ist sich sehr vertraut, aber man hat sich im RL nie gesehen. Und plötzlich wird ein Treffen in RL greifbar... 

Tausend Gedanken schießen einem durch den Kopf: Was ist, wenn er mich doof findet? Was ist, wenn ich ihm optisch nicht gefalle? Was ist, wenn wir uns nicht so gut verstehen wie in SL? Was ist, wenn wir beide kein Wort rausbekommen und uns nur anschweigen? Was ist, wenn wir beide genauso aufeinander abfahren wie in SL? Wie geht es dann weiter?

Er wollte mich im Krankenhaus besuchen. Eigentlich nicht optimal für ein erstes Treffen dachte ich, aber andererseits irgendwie auch eine gute Gelegenheit.
Der Tag rückte näher und ich hoffte, dass ich wenigstens vor dem Treffen (und damit nach der OP) noch duschen durfte, damit meine Haare nicht ganz so zottelig aussahen und er nicht rückwärts wieder aus der Tür geht, wenn er mich sieht. Aber der Arzt gab mir zum Glück die Erlaubnis. :-)
Mit kaputtem, frisch operiertem Knie und auf Krücken duschen und Haare waschen, ist gar nicht einfach. Ich glaube, ich habe 1,5 Stunden gebraucht und war danach fix und fertig. Aber egal. Das musste sein. ^^

Irgendwann war es so weit und mein Schatz kam zur Tür rein. Sofort war die gewohnte Vertrautheit da. Es kam mir gar nicht vor wie unser erstes Treffen. Es war so "normal", es passte einfach.
Normalerweise hatte ich nachmittags im Krankenhaus meine Ruhe, aber natürlich ausgerechnet an dem Tag musste ich erst zum Röntgen und dann wurden wir ständig von einer Krankenschwester oder anderen Leuten gestört. Bisschen blöd war das schon, aber naja...

Alles fühlte sich einfach richtig und gut an. Wir haben uns genauso gut verstanden und unterhalten wie vorher auch und je länger wir zusammen waren, desto größer wurde der Drang, ihn anfassen zu wollen. Wie oft habe ich mir vor dem Treffen überlegt, ob wir uns anfassen würden, ob wir uns küssen würden, wie weit wir gehen würden... Aber da wir beide eher schüchtern sind und ich auch nicht absehen konnte, ob er das überhaupt wollte, war das so eine Sache. 
Nachdem ich ihm erst ein paarmal gegen das Schienbein getreten habe *grinst* (nicht fest natürlich), hatte ich irgendwann seine Hand in meiner und habe damit gespielt (jaaaa, ich liebe es mit den Händen meines Schatz zu spielen ^^). Aber ich wollte ihn näher haben. Er war viel zu weit weg. Ich auf dem Krankenhausbett, er auf einem Stuhl davor. Das ging gar nicht. ^^ Es kam eins zum anderen und auch, wenn ich mir nie sicher war, wie weit ich gehen konnte, ohne dass er sich unwohl fühlt, bin ich einfach meinem Bauchgefühl gefolgt. Irgendwann war sein Gesicht ganz nah vor meinem. Was machst du jetzt? Küsst du ihn? Hm nein, nicht genug Mut... und schon war er wieder weit weg. Also weiter mit den Händen spielen, die weiche Haut seiner Arme streicheln und in seine Augen gucken... Die Augen eines Menschen sind generell sehr wichtig für mich, weil man darin viel sehen kann; noch wichtiger bei einem Menschen, den ich liebe. Seine Augen sind wunderschön. Ich weiß noch, dass es irgendwann einen Moment gab als ich ihm in die Augen schaute, er lachte und ich in Blitzgeschwindigkeit auf Wolke 7 befördert wurde. Es war eh schon um mich geschehen, aber in diesem Moment umso mehr.
Dann war sein Gesicht irgendwann wieder vor meinem, seine Nase rieb meine und der Wunsch ihn zu küssen war riiieeesig. Plötzlich war der Moment da: Meine Lippen berührten seine und es war soooo schöööön. Wenn man sich schon tausendmal vorgestellt hat, wie es ist, jemanden zu küssen und auf einmal küsst man ihn tatsächlich... unbeschreiblich. Unbeschreiblich schön. Es fühlte sich so gut und so richtig an, ihn nah bei mir zu haben, seine Nähe zu spüren, seine Berührungen... Jede Berührung, jedes ach so kleine Streicheln habe ich so sehr genossen. Ich hätte das stundenlang fortsetzen können. Nur irgendwann musste ich ihn gehen lassen. Irgendwann musste er ja wieder nach Hause fahren. :-(

Das alles ist gestern passiert. Als ich heute morgen aufwachte, fragte ich mich, ob das wirklich passiert ist oder ich es nur geträumt habe. Es kam mir fast unwirklich vor. Aber die Beweise lagen vor mir: Die mitgebrachte Schokolade und der kleine Plüsch-Hase.
Ich schwebe heute immer noch auf Wolke 7, auch wenn meine Sehnsucht nach ihm wahnsinnig groß ist.
Immer wieder hatte ich Angst, ein RL-Treffen könnte unsere sehr schöne SL-Beziehung zerschlagen, aber das ist nicht passiert. Meine Gefühle für ihn sind seit gestern noch stärker geworden. Ich liebe meinen Schatz und ich möchte nicht mehr ohne ihn sein, auch im RL nicht.

Freitag, 4. März 2016

Es geht vorwärts

In den letzten Wochen war sehr viel los. Mein RL hat mich ganz schön auf Trab gehalten, vor allem aus gesundheitlichen Gründen. So langsam kehrt etwas Ruhe ein... zumindest teilweise. Denn die Sub in mir geht gerade ganz schön ab.

Gestern habe ich festgestellt, dass ich im Moment an einem Punkt stehe, an dem ich vor etwa zwei Jahren schon einmal stand. Ich war bereit, mich komplett zu unterwerfen und absolut hinzugeben und habe es auch getan, bis viele negative Erfahrungen kamen, mein Vertrauen missbraucht wurde und ich angelogen wurde. Erst jetzt ist mir so richtig klar, was für ein heftiger Rückschlag das für mich in meiner Entwicklung als Sub war. Und umso schlimmer ist es, dass es solche Idioten von Doms gibt, die eine Sub "zerstören" und die es vor allem mutmaßlich tun.

Nun bin ich in den Händen des richtigen und ich bin ihm unendlich dankbar für die Geduld, die er mit mir aufgebracht hat und weiterhin aufbringt. Erst jetzt ist mir bewusst, wie hart er sich mein Vertrauen erarbeitet hat. Und jetzt ist mir auch klar, warum meine vorherigen SL-Beziehungen nicht funktioniert haben. Zum einen war das nötige Vertrauen nicht da (ich dachte immer, es sei da, aber das absolute Vertrauen war es scheinbar nicht) und zum anderen haben die werten Herren es sich zum Teil selbst vermiest. Ich rede sehr offen über meine Vergangenheit als Sub und jeder kannte meine Situation. Der eine weniger gut, der andere ausführlicher. Aber trotzdem haben einige es immer wieder geschafft, mich negativ statt positiv zu bestärken. Das konnte ja nicht funktionieren! Anstatt Ängste abzubauen, haben sie neue geschürt. Wie soll ich da vertrauen und weiteres Vertrauen aufbauen? Wie soll ich mich da fallen lassen? Wie soll ich mich da weiterentwickeln?

Nun bin ich wieder an dem Punkt, wo meine devoten Gefühle sehr tief gehen und ich mir Dinge vorstellen kann, die ich sonst abgelehnt habe. Auf einmal machen mich Dinge an, bei denen ich vorher gesagt habe "geht gar nicht, da stürze ich ab" oder ähnliches. Ich genieße es so sehr im Moment! Ich genieße es total, mich fallen lassen zu können ohne Angst haben zu müssen, es könnte zu weit gehen. So befreit habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Das doofe ist nur, dass das ganze ziemlich süchtig macht. ^^

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Das war 2015

In wenigen Stunden ist das Jahr 2015 zu Ende und 2016 beginnt. Da Laura in ca. zwei Wochen ihren ersten Rezzday hat, dachte ich mir, das ist eine gute Gelegenheit, ein Résumé der letzten knapp 12 Monate zu ziehen. ^^

Als ich im Januar 2015 mit SL begann, hätte ich nicht gedacht, dass all das passieren könnte und würde, was passiert ist. Eigentlich hatte ich mich doch nur angemeldet, um ein bisschen BDSM-RP zu machen. ;-) Und dann kam alles ganz anders.

Schon am zweiten oder dritten Tag in SL lernte ich meinen ersten Herrn und Partner kennen. Und es war nicht einfach nur RP. Es war eine Beziehung mit vielen Gefühlen, mit Höhen und Tiefen. Ich hätte, bevor ich mit SL begann, nicht gedacht, dass es so etwas dort geben würde. Etwa drei Monate blieben wir zusammen, bis wir wieder getrennte Wege gingen.

Danach wurde es etwas chaotischer. Ich bin verletzt und belogen worden. Mein Herz wurde gebrochen. Mehrmals überlegte ich, mit SL wieder aufzuhören. Aber wer selbst in SL ist, weiß, dass man nicht einfach wieder davon loskommt. Zumal ich viele Freunde gewonnen hatte, die ich nicht mehr missen wollte. Also blieb ich.

Mitte Juni lernte ich Deimos kennen und eine wunderbare Zeit begann. Eine Beziehung von einer Intensität, die ich in der Art noch nicht erlebt hatte. Sollte es so etwas wie einen Seelenverwandten geben, dann habe ich ihn wohl in Deimos gefunden. Und wenn es das geben sollte, dass zwei Menschen füreinander bestimmt sind, dann gehören wir wohl dazu. Wir sind uns in vielen Dingen sehr ähnlich und er schafft es immer wieder, mir den Spiegel vorzuhalten. Er ist ein wundervoller Mensch und auch Dom. Und ich möchte ihn in meinem Leben nicht mehr missen.

Danach begann für mich eine turbulente, aber auch sehr lehrreiche Zeit. Ich stieß auf das Thema Daddy Dom/Babygirl. Ich hatte zwar in den Monaten zuvor auch schon einiges über mich selbst gelernt, aber das Thema DD/bg öffnete mir die Augen noch weiter. Ich verstand mich selbst immer besser, konnte mir selbst besser erklären, warum ich wie ticke, warum manche Dinge für mich gut funktionieren, andere dafür gar nicht und auch, warum ich mit vielen meiner Ex-Doms auf die Nase geflogen bin. Ich verstand mein eigenes Verhalten in vielen Situationen besser. Es war ein absoluter Aha-Effekt für mich.

Ich lernte in SL meinen ersten Daddy Dom kennen und es stellte sich sofort das Gefühl ein, angekommen zu sein. Das war exakt das, was ich wollte und brauchte. Leider zerbrach die Beziehung recht schnell, weil es aufgrund unserer unterschiedlichen Zeitzonen nicht funktionierte.
Danach ging es auf und ab. Aber mit DD/bg habe ich meine Welt gefunden. Ich verstehe meine Bedürfnisse besser und möchte keine andere Form einer D/s-Beziehung mehr haben.

Es war ein turbulentes, aufregendes, oft nicht einfaches, aber auch schönes Jahr.
Ich habe viel über mich selbst gelernt (wovon ich nie gedacht hätte, dass dies durch SL passieren würde), ich habe viele tolle (und auch nicht so tolle ^^) Menschen kennengelernt, neue Freunde gewonnen, mein Herz wurde mehrmals gebrochen und auch ich habe leider Menschen verletzt, auch wenn dies nie meine Absicht war. 
Ich habe mich als Sub weiterentwickelt, u.a. durch die Erkenntnis über DD/bg. Ich bin als Sub selbstbewusster und stolzer geworden, zweifel weniger an mir und meinen Qualitäten. Ich kenne meinen eigenen Wert besser. Ich weiß nun noch besser als vorher, warum manche Doms für mich einfach nicht "funktionieren" und kann noch besser definieren, was ich in Sachen BDSM mag und nicht mag. Und das beste ist: Ich kann es besser akzeptieren als vorher. Ich bin so wie ich bin und ich mag mich so. Wer damit nicht klarkommt, muss sich ja nicht mit mir abgeben. ^^

Ich mache mir grundsätzlich keine Vorsätze für das neue Jahr. Es gibt ein paar Dinge, die ich im RL angehen muss, was aber nichts mit dem neuen Jahr zu tun hat. Vor allem könnte ich etwas mehr Glück in Sachen Gesundheit gebrauchen. Ansonsten bin ich einfach gespannt, was das kommende Jahr bringen wird.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Besondere Menschen

Manchmal begegnet man im Leben ganz besonderen Menschen. Menschen, die für einen selbst auf irgendeine Art und Weise besonders sind.
Und manchmal begegnet man Menschen, die noch besonderer sind als andere. Sie erobern z.B. in kürzester Zeit Dein Herz und setzen sich darin fest, sie bringen Dich zum Lachen, sie hören Dir zu, sie sind für Dich da, sie geben Dir Nähe, sie beschützen Dich und passen auf Dich auf, sie ticken in vielen Dingen ähnlich wie Du (manchmal ist es schon fast erschreckend, weil Du Dich in ihrem Verhalten wiedererkennst), sie wissen, was Du brauchst, um glücklich zu sein, sind einfühlsam... und noch vieles, vieles mehr. Selbst wenn Du nicht bei ihnen bist (egal ob SL oder RL) , sind sie immer irgendwie bei Dir. Sie geben Dir etwas, was Dir zuvor vielleicht niemand anders gegeben hat oder geben konnte.

Ich habe so jemanden vor eine Weile gefunden. Und ich würde ihn am liebsten nie mehr hergeben. <3

Mittwoch, 25. November 2015

Emotional erschöpft (Emotionally pooped)

Die letzten Tage sind mal wieder etwas chaotisch, vor allem emotional.

Ich habe mich am Montag schweren Herzens entschieden, die Beziehung zu Brandon, meinem Daddy, zu beenden. Ich dachte, ich würde damit klarkommen, dass er nur wenig in SL online ist, wenn wir außerhalb per E-Mail und Messenger auf dem Smartphone Kontakt haben. Aber es funktioniert für mich so nicht.

Ich habe ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber. Und es tut mir wahnsinnig leid, dass ich ihn verletzen musste. Ich hätte es besser wissen müssen, bevor ich mich auf die Beziehung eingelassen habe.

Aber nun muss ich versuchen, damit abzuschließen und nach vorne zu sehen.


Ich merke, dass die letzten Wochen mich emotional ausgebrannt haben. Es war einfach viel für mich, viele Aufs und Abs. Ich muss versuchen, jetzt erstmal etwas zur Ruhe zu kommen und wieder mehr Stabilität in mein (zweites) Leben zu bekommen.

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The last few days again have been a bit chaotic, especially emotionally.

On Monday I decided with a heavy heart, to end the relationship with Brandon, my Daddy. I thought I would be able to deal with it, that he isn't often online on SL when we have outside contact via email and messenger on the smartphone. But it does not work for me like that.

It gnaws on my conscience. And I'm incredibly sorry that I had to hurt him. I should have known better before I got involved in the relationship.


But now I have to try to make a cut and to look ahead.


I realize that the last few weeks have burned me emotionally. It was just a lot for me, a lot of ups and downs. I have to try, to get some rest now and again to get more stability in my (second) life.

Mittwoch, 11. November 2015

:-(

Seit gestern bin ich wieder Single in SL. Manchmal hasse ich es, dass mein Bauchgefühl recht hat. Ich hatte es schon seit Montag abend im Gefühl.

Chronic hat Stress im RL und deswegen gehen wir nun getrennte Wege. Es liegt also scheinbar nicht an mir. Trotzdem frage ich mich die ganze Zeit, ob ich etwas falsch gemacht habe und warum ich in SL so ein Pech mit Männern habe. Ich meine, klar habe ich meine Macken, aber meiner Meinung nach bin ich trotzdem eine nette, liebenswerte Frau.

Mir ging es ja sowieso schon nicht so gut die letzten zwei Tage, aber das toppt natürlich alles. Ich bin traurig, verletzt, fange immer wieder an zu weinen, habe letzte Nacht kaum geschlafen... Ich vermisse ihn sehr. Es hätte so schön werden können, es passte so gut mit uns. *seufz*

Jetzt stehe ich wieder da und bin etwas orientierungs- und planlos, fühle mich einsam und alles ist einfach doof. Es kostet mich viel Energie und Kraft. Und es wird eine Weile dauern, bis ich darüber hinweg bin.

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Since yesterday I'm single again. Sometimes I hate it that my gut feeling is right. I had sensed it since Monday evening.

Chronic is under stress in RL and that's why we go our separate ways now. So it's not my fault. Nevertheless, I wonder all the time, if I did something wrong and why I have such bad luck with men in SL. I mean, sure, I have my flaws, but I think I'm still a nice, lovable woman.

I haven't been feeling well for last two days anyway, but of course that outmatches everything. I'm sad, hurt, start to cry over and over again, I hardly slept last night... I miss him very much. It could have been so nice, we fit very well. *sighs*

Now I'm standing here and am a bit unoriented and aimless, feel lonely und everything is just bleh. It costs me a lot of energy and strength. And it will take a while until I'm over it.

Freitag, 6. November 2015

Es war einmal.... (Once upon a time...)

(English version below)


Es war einmal im März 2014.... Mir war abends langweilig und ich beschloss, mich in einer deutschen Chat-Community umzusehen, die auch Erotik-Chaträume hat und auch BDSM-bezogene. Und so kam es, dass ich - nennen wir ihn - Mr. X kennenlernte. Mr. X war ein Jahr älter als ich. Wir verstanden uns auf Anhieb, er war mir sympathisch und er strahlte (insofern man das bei einem Chat sagen kann) eine wahnsinnige, aber angenehme Dominanz aus.

Wir unterhielten uns in den nächsten Tagen öfter im Chat und auch per Telefon und es kam dazu, dass ich Mr. X Sub wurde. Alles lief rein im Chat, per Telefon und Whatsapp ab. Aber wer SL kennt, weiß wie intensiv so etwas sein kann, auch wenn man sich dabei nicht im RL sieht.

Mr. X gab mir etwas, das mir vorher kein anderer Dom geben konnte. Ich mochte es, dass er mich "Kleines" oder "Mädchen" nannte. Ich mochte es, dass er meine Gefühle hinterfragte. Ich schrieb auf seinen Wunsch hin eine Art Tagebuch für ihn, das ich ihm ab und zu am Telefon vorlas. Ich mochte den Gedanken und das Gefühl, ihm zu gehören, mich ihm hinzugeben, mich von ihm führen zu lassen.

Aber neben diesen positiven Gefühlen war auch immer eine Angst gegenwärtig. Ich hatte vor jedem Chat, vor jedem Telefonat ein mulmiges Gefühl, weil ich damit rechnen musste, dass Mr. X mich stark fordern würde. Mr. X war nämlich auch sehr streng und sehr konsequent. Ich erinnere mich an eine Situation am Telefon als ich etwas lauter gesprochen habe als ihm lieb war, er daraufhin meinte, ich hätte meine Stimme gegen ihn erhoben und er mich erstmal zusammenfaltete, so dass ich danach nur noch klitzeklein mit Hut war. Dabei war es nicht meine Absicht gewesen, meine Stimme gegen ihn zu erheben. Mr. X bestrafte gerne und das teilweise für Kleinigkeiten. So gar nicht mein Ding, aber ich nahm es hin. Denn er war ja mein Herr. Er hatte mich voll im Griff und ich bin (im übertragenen Sinne) vor ihm gekrochen.

Ich erspare euch die Details, aber es kam dazu, dass ich mich in Mr. X verliebte und mich mit ihm treffen wollte. Da schien er kalte Füße zu bekommen. Letztendlich fand ich raus, dass er mich belogen hatte, neben mir wohl noch andere Subs hatte usw.
Ich beendete das ganze. Es riss mir den Boden unter den Füßen weg und zerbrach mir das Herz. Eine Sub, die schon einmal ihren Herrn verloren hat, kann das vielleicht nachvollziehen. Es fehlte auf einmal jeglicher Halt. Ich stand alleine da, ohne Herrn. Ohne denjenigen, der mich vorher noch beschützt hat, der für mich da war, der mir Halt gegeben hat etc. Zum Glück war ich sehr wütend auf ihn, was mir etwas half, das ganze besser zu verkraften. Aber diesen Schmerz, den ich gefühlt habe als es aus war, wünsche ich niemandem. Ich weiß noch, dass ich mir gewünscht habe, lieber ausgepeitscht zu werden als diesen Herz-Schmerz ertragen zu müssen. Und ich bin kaum maso, das will also schon was heißen.

Mr. X sagte einmal zu mir, dass er immer einen besonderen Stellenwert in meinem Leben haben wird. Und leider hat er damit recht.
Er ist ein Ar...loch, alleine schon weil er mich angelogen und hintergegangen hat.
Er hat mich im Guten und im Schlechten geprägt. Er hat mir gezeigt, wozu ich als Sub fähig bin. Er war der erste Dom, der mir dieses Gefühl der Geborgenheit, des Schutzes usw. gegeben hat. Aber er hat mir auch viele innere Wunden zugefügt, die heute noch immer wieder aufbrechen.
Ich dachte damals es wäre normal, Angst vor dem eigenen Herrn zu haben. Und auch nach ihm wollte mir das der ein oder andere Dom noch weismachen. Vielleicht gibt es Subs, die darauf stehen. Aber ich mag es nicht. Ich möchte keine Angst vor meinem Herrn haben müssen. Das gehört nicht in meine Vorstellung einer D/s-Beziehung.

Alles in allem war die Zeit mit Mr. X sehr lehrreich für mich. Ich habe viel über mich selbst gelernt. Und so hart und bitterlich es letztendlich auch war, so sehr er mich verletzt hat, so waren diese Erfahrungen doch für was gut. Ohne sie würde ich wahrscheinlich nicht da stehen, wo ich jetzt stehe.

Nur die alten Wunden bzw. Narben müssen noch verheilen. Aber ich denke, da bin ich auf einem guten Weg. Denn meine Erkenntnisse über DD/bg, meine Entwicklung seitdem und die positiven Erfahrungen, die ich in der letzten Zeit machen durfte, helfen mir dabei.

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Once upon a time in March 2014 .... I was bored in the evening and I decided to look around in a German chat community that also has adult chat rooms and also BDSM-related chat rooms. And so it was that I met - we call him - Mr. X. Mr. X was a year older than me. We understood each other right away, he was sympathetic to me and he beamed (insofar as one can say in a chat) an insane, but pleasant dominance.

We often talked in the chat in the next few days and also by phone and so it happened that I became Mr. X's sub. We only had contact in the chat, by phone and Whatsapp. But who knows SL, knows how intense such a thing can be, even if not seen in RL.

Mr. X gave me something that no other Dom could give to me before. I liked it that he called me "Little" or "Girl". I liked it that he questioned my feelings. I wrote at his request, a kind of diary for him, which I read from time to time on the phone to him. I liked the idea and the feeling to belong to him, to give myself to him, to let myself be led by him.

But in addition to these positive feelings was always a fear present. Before each chat, before every call I had a queasy feeling, because I had to expected that Mr. X would demand much of me. Mr. X was in fact also very strict and very consistent. I remember a situation on the phone when I spoke a little louder than he liked, he said then, I would have raised my voice against him and he folded me up, so I felt utterly worthless. It was not my intention to raise my voice against him. Mr. X liked punishing, also only for peanuts. Not my thing, but I accepted it. Because he was my master. He had me fully under control, and I've been crawling (figuratively) in front of him.

I'll spare you the details, but it happened that I fell in love with Mr. X and wanted to meet with him. He seemed to get cold feet. Eventually I found out that he had lied to me, probably had other subs besides me etc.

I finished the whole. It pulled the rug out from under me and broke my heart. A sub who has ever lost her Dom should understand. There was noone anymore who kept me grounded. I was alone, without Master. Without the one who protected before, who was there for me, who gave me support etc. Fortunately, I was very angry at him, which helped me a little to better cope with the whole. But this pain that I felt when it was made, I don't wish anyone. I remember that I wished to be flogged rather than to have to endure this heart pain. And I'm hardly maso, so that's saying something.

Mr. X once said to me that he will always have a special place in my life. And unfortunately he is right.
He is an A...hole, just alone because he has lied and cheated me.
He has shaped me for good or for worse. He showed me what I'm capable of as a sub. He was the first Dom, who has given me this feeling of security, protection and so on. But he has done me a lot of inner wounds that break open yet again today.

I thought it would be normal to be afraid of the own Dom. And even after him other Doms tried making me believe it. Maybe there are subs who like it. But I do not like it.I don't want to fear my Dom. That does not belong in my idea of a D/s relationship.

All in all the time with Mr. X was very instructive for me. I learned a lot about myself. And as hard and bitterly it ultimately was, as much as he hurt me, these experiences were really good for what. Without them I probably would not be where I am now.

Only the old wounds and scars have yet to heal. But I think I'm on the right track. Because my knowledge on DD/bg, my development since then and the positive experiences that I was able to do in recent times, help me.

Sonntag, 1. November 2015

Veränderung von Tabus und Grenzen (Changing hard and soft limits)

(English version below)


Seit ich DD/bg auslebe, scheinen sich auch meine Tabus und Grenzen zu verschieben. Solche Dinge wie Demütigungen oder Käfige haben mir noch nie zugesagt. Für mich waren es härtere Grenzen, fast schon Tabus.

Als ich vor ein paar Tagen wieder einmal über meine Liste schaute, dachte ich mir "Wieso setzt Du ein paar Dinge nicht unter Tabus?" Denn solche Dinge wie Demütigungen oder Beschimpfungen haben für mich in einer DD/bg-Beziehung nichts verloren. Es wäre für mich schrecklich, wenn mein Daddy mich demütigen oder beschimpfen würde. Eine DD/bg-Beziehung ist stark von Liebe und Zuneigung geprägt. Da passt so etwas für mich nicht rein. Ich denke, ein guter, wahrer Daddy würde so etwas mit seinem Babygirl sowieso nicht machen. Es sei denn vielleicht, es macht sie beide total an.

Aber bei mir ist das nicht so. Es macht mich nicht an. Ganz im Gegenteil: Es würde mich verletzen, wenn mein Daddy, der mich liebt und umsorgt, mich auf einmal erniedrigen oder beschimpfen würde.

Und das erklärt auch, warum ich schon immer ein Problem damit hatte, gedemütigt zu werden. Das gehörte für mich in meine Vorstellung einer D/s-Beziehung einfach nicht rein. Ich wollte noch nie von meinem Dom gedemütigt werden. Aber in einer "normalen" D/s-Beziehung hätte ich es vielleicht hingenommen. Nur das ist jetzt nicht mehr. Ich möchte keine "normale" D/s-Beziehung mehr, ich möchte nur noch DD/bg. Und daher werde ich nun auch meine Tabus und Grenzen entsprechend anpassen. Dinge, die mir nicht gut tun oder mich verletzen würden, werden jetzt zu den Tabus wandern.

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Since I'm acting out DD/bg, my taboos and limits seem to move. I've never liked such things as humiliation or cages. For me, it was tougher limits, almost hard limits.

When I looked over my list again a few days ago, I thought to myself "Why don't you set a few things under hard limits?" Such things like humiliation or insults have no business being in a DD/bg relationship. It would be terrible for me if my Daddy would humiliate or insult me. A DD/bg relationship is strongly influenced by love and affection. Such things like humiliation and insulting don't match. I think a good, true Daddy would not do something like that to his babygirl anyway. Unless maybe it turns them both totally on.

But for me it is not. It doesn't turn me on. Quite the opposite: It would hurt me if my Daddy who loves me and cares for me would humiliate or insult me.

And it also explains why I've always had a problem with it being humiliated. For me it didn't fit into my imagination of a D/s relationship. I never wanted to be humiliated by my Dom. But in a "normal" D/s relationship I maybe would have accepted it. But not anymore. I don't want a "normal" D/s relationship anymore, I just want DD/bg. And therefore I will now adjust my limits accordingly. Things that would do me no good or would hurt me, will now move to my hard limits.

Freitag, 30. Oktober 2015

Die letzten Tage (The last days)

(English version below)


Mein SL fährt im Moment ein bisschen Achterbahn. Vor ein paar Tagen war ich noch absolut happy, meinen Daddy gefunden zu haben und nun gehen wir wieder getrennte Wege. Es war einfach zu schwierig mit unseren unterschiedlichen Zeitzonen.

Und ich möchte keine Sprüche á la "hätte ich Dir sofort sagen können" oder "ich habe es doch gewusst" und ähnliches hören. ;-)


Irgendwann las ich mal in einer Online-Community von einer anderen Sub die Aussage, dass sie nichts mehr macht, das ihr absolut gegen den Strich geht bzw. ihr nicht gut tut. In dem Fall ging es darum, dass andere Subs sich beklagten, dass ihre Doms sich so wenig bei ihnen melden, sie darunter leiden usw. und besagte Sub die Meinung vertrat, dass sie sich das nicht mehr antut. Ein Dom, der nicht regelmäßig Kontakt hält, käme für sie nicht in Frage.
Ihre Aussage gab mir zu denken bzw. ich dachte mir, sie hat recht. Warum soll ich so etwas hinnehmen, wenn ich darunter nur leide? Wie oft habe ich schon darunter gelitten, dass ein Dom mich schlecht behandelt hat? Und ich meine nicht nur in SL. Ich beschloss für mich, ab sofort ebenso zu handeln.

Und leider war die Beziehung zu meinem Ex-Daddy letztendlich für mich so, dass ich gelitten habe. Es hat an mir genagt, dass wir uns nur sehr selten gesehen haben. Und da nicht absehbar war, dass sich das auf Dauer ändern würde, war für mich der einzig logische Schritt, die Sache zu beenden. Es fiel mir nicht leicht, aber lieber jetzt diesen Schritt gehen als noch abzuwarten, während die Beziehung immer intensiver und es dann noch schwieriger wird, sich zu trennen.
Mag vielleicht egoistisch klingen. Aber es gibt Dinge, die mir sehr, sehr wichtig sind. Und regelmäßiger Kontakt gehört halt dazu.


Ich habe gestern zwei coole Shops in SL entdeckt, in der es soooo viele schöne Sachen für (Baby-)Girls gibt. Ich weiß nicht, wieviel Geld ich da gelassen habe... Eigentlich stehe ich ja nicht auf Pink, aber es sind tatsächlich ein paar pinke Sachen bei den Einkäufen dabei gewesen.
Das Mädchen in mir kommt immer mehr hervor. Aber es ist okay. Ich mag es, ich genieße es, es macht mir Spaß. :-)

Und ich habe wieder angefangen, mehr Trance zu hören. Keine Ahnung warum. Manchmal habe ich so Phasen. :-)

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My SL goes a little roller coaster at the moment. A few days ago I was absolutely happy having found my Daddy and now we are going separate ways. It was just too difficult with our different time zones.

And I do not want to hear anyone saying things like "I could have told you right away" or "I did it knew it". ;-)


Some time ago I read at an online community the statement of another sub that she wouldn't do anything anymore that is going against the grain for her or isn't good for her. In that case other subs were complaining about their Doms so little messaging with them, them suffer because of it and said sub had the opinion that she is no longer doing it to herself. A Dom, who keeps in contact regularly, was out of question for her.

Her statement made me think and I thought she's right. Why should I accept anything, when it only makes me suffer? How many times have I suffered from Doms treating me badly? And I mean not only in SL. I decided for myself to act from now on like that as well.

And unfortunately, the relationship with my ex-Daddy finally made me suffer. It was preying on my mind that we saw each other only rarely. And because it wasn't foreseeable that this would change in the long run, the only logical step for me was to end up our relationship. It was not easy for me, but rather now take this step as to wait, while the relationship gets more intense and it would be even more difficult to separate.

May sound selfish. But there are things that are very, very important to me. And regular contact is one of that.


Yesterday I discovered two cool stores in SL, in which there are soooo many beautiful things for (baby-)girls. I do not know how much money I have spent ... Actually, I don't like pink, but I've really bought some pink stuff.

The girl in me comes out more and more. But it's okay. I like it, I enjoy it, it's fun. :-)

And I have started listening more to trance again. No idea why. Sometimes I have such "phases". :-)

Dienstag, 27. Oktober 2015

Bedürfnisse (Needs)

(English version below)


Seit ich mich mit DD/bg beschäftige, beschäftige ich mich noch mehr mit meinen eigenen Bedürfnissen als ich es vorher schon getan habe. Bedürfnisse anderen Menschen gegenüber zu äußern, ist manchmal gar nicht so einfach. Zum einen muss man sich selbst erstmal darüber klar sein, was man möchte oder braucht. Und dann muss man es anderen Menschen ggf. noch mitteilen. Beides nicht immer einfach.

Ich bin oft zurückhaltend damit, anderen zu sagen, was ich gerade brauchen würde, weil ich nicht nerven möchte, weil ich ihnen nicht zu viel abverlangen möchte, weil ich sie nicht stressen möchte, weil ich nicht weiß, ob sie überhaupt daran interessiert sind, meine Bedürfnisse zu erfüllen, weil ich ihnen keine Arbeit machen möchte und so weiter.

Aber ich bin über die letzten Jahre besser geworden. Je mehr ich meine eigenen Bedürfnisse kennenlerne, desto leichter fällt es mir auch, diese zu äußern. Wohlgemerkt nicht immer. Gerade als Sub bin ich da meinem Herrn gegenüber oft zurückhaltend.

Der DD/bg-Lifestyle hilft mir etwas, weil es eben nicht die "klassische" D/s-Beziehung ist. Der Dom ist in dem Fall nicht der erhabene Oberguru (sorry für den Ausdruck liebe Doms; ist nicht böse gemeint, aber mir fiel kein besserer Ausdruck ein, um zu verdeutlichen, was ich sagen möchte :-D), sondern der liebevolle, fürsorgliche Daddy.
Mein Daddy hat mir am Sonntag gesagt, er möchte, dass ich mit ihm rede, wenn ich Fragen oder Bedürfnisse habe. Nun bin ich generell ein recht offener Mensch und rede auch recht offen über meine Gefühle. Das macht es etwas einfacher. Trotzdem fällt es mir schwer zu sagen "ich brauche xy von Dir". Normalerweise halte ich lieber meinen Mund und "leide" vor mich hin.
Aber warum eigentlich? Äußern kann ich es ja. Nein sagen kann er immer noch (wobei das dann auch wieder so eine Sache ist. Denn ich habe Angst vor Ablehnung. Also halte ich dann doch lieber meinen Mund!?).

Worauf ich jedenfalls hinaus wollte: Eine Beziehung lebt von Kommunikation. Gerade in D/s-Beziehungen ist Kommunikation meiner Meinung nach sehr wichtig. Woher soll der Dom wissen, was in der Sub vorgeht, wenn sie es ihm nicht sagt? Woher soll er wissen, dass sie seine Schläge langweilen? Oder dass er kurz davor steht, eine ihrer Grenzen zu überschreiten? Woher soll er wissen, dass sie sich nicht gut fühlt wegen was auch immer? Woher soll er wissen, dass sie lieber eine pinke statt einer schwarzen Augenbinde hätte? ;-)

Also Leute: Redet mit euren Partnern und sagt ihnen, was ich braucht und möchtet. Sonst funktioniert das ganze nicht.
Ich muss mich selbst immer wieder daran erinnern und mir das auf die Fahne schreiben. (Daddy, falls Du das liest, weißt Du jetzt, woran wir unter anderem arbeiten sollten.)


Ich habe meinen Daddy in der vergangenen Woche sehr wenig in SL gesehen und er fehlt mir wahnsinnig. Seine Nähe fehlt mir. Und so langsam macht mir das echt zu schaffen.
Ich habe ihm heute morgen in KiK geschrieben, dass ich seine Nähe brauche und gefragt, ob wir uns heute sehen können. Ich habe noch keine Antwort bekommen (er schläft vermutlich noch). Also mal abwarten.

Es ist übrigens schlimm: Seit ich so viel auf Englisch kommuniziere und schreibe, fange ich schon an, auf Englisch zu denken. Wenn ich z.B. über eine vergangene Unterhaltung nachdenke, die auf Englisch stattgefunden hat, dann denke ich darüber auf Englisch nach.
Mir ist es auch schon mehrmals passiert, dass ich für den Blog etwas auf Deutsch übersetzen wollte und es dann auf Englisch hingeschrieben habe. :-D 
Ich finde das lustig. :-)

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Since I'm dealing with DD/bg, I deal more with my own needs as I have already done before. To express oneselves needs to another person is sometimes not so easy. Firstly, one must be clear on what you want or need. And then you still have to tell other people if necessary. Both isn't always easy.

I am often reluctant to tell others what I would need just because I do not want to annoy them, because I don't want to be too much challenging for them, because I do not want to get on their nerves, because I do not know if they are interested to meet my needs at all, because I don't want to make them work and so on.

But I've been getting better in the past years. The more I get to know my own needs, the easier it is for me to express them. But please note: not always. Especially as a sub I'm often reserved with regard to my Master.

The DD/bg lifestyle helps me a little because it's just not the "classic" D/s relationship. The Dom isn't the risen guru (dear Doms, sorry for the expression; I mean no harm, but I didn't know a better expression to clarify what I want to say :-D) in that case, but to the loving, caring Daddy.
My Daddy told me on Sunday that he wants me to talk to him if I have any questions or needs. Now I am generally a very open person and talk quite openly about my feelings too. That makes it a little easier. Nevertheless, I find it hard to say "I need xy from you". Normally, I do prefer to keep my mouth shut and "suffer".
But why? I can express it. He can still say no l (the then again it's such a thing. Because I have fear of being rejected. So I think I preferably keep my mouth shut!?).

What I was getting at: A relationship thrives on communication. Especially in D/s relationships communication is, in my opinion, very important. How should the Dom know what goes through the sub's mind, when she doesn't tell him? How should he know that she is bored by his spanking? Or that he is on the verge of exceeding her limits? How should he know that she is not feeling well because of whatever? How should he know that she'd rather have a pink instead of a black blindfold? ;-)

So people: Talk to your partner and tell them what you need and want. Otherwise it does not work.

I have to keep reminding myself on that and take up the cause of it. (Daddy, if you read this, you know now what we should be working on, among other things.)

I've seen my Daddy very little in SL in the past week and I'm missing him like crazy. I miss his nearness. And by now it's really getting to me.

This morning I've written to him in KiK that I need his nearness and asked if we can see today. I still haven't gotten an answer (he's probably still sleeping). So let's wait and see.

Incidentally, it is bad: Since I communicate and write so much in English, I started thinking in English. If I'm reflecting on past conversations for example, which took place in English, then I'll think about it in English.
To me it has already happened several times that I wanted to translate something for the blog into German and then had written it down in English. :-D

I think that's funny. :-)

Montag, 26. Oktober 2015

Ein Daddy zu sein... (Being a Daddy)

Und noch eine von Koshkas Notecards:


Ein Daddy zu sein...


  • ...ist nichts womit Du aufhörst, sobald Du Dich ausloggst,
  • ...ist sicherzustellen, dass Dein Little alles hat, was sie braucht, um glücklich zu sein,
  • ...ist kein Spiel,
  • ...ist nicht einfach jemanden zu ficken und sich von ihm Daddy nennen zu lassen,
  • ...soll nicht die ganze verdammte Zeit verdammt ernst sein,
  • ...ist diejenige, um die Du Dich sorgst, zum Lächeln, Lachen, Glucksen, Kichern und herzhaften Lachen zu bringen,
  • ...ist keine Wahl, die er trifft,
  • ...ist eine wichtige Entscheidung, die sie trifft,
  • ...ist es, ihre wichtigen Termine nicht zu vergessen und ihre Vorhaben abzusagen,
  • ...ist es, ihr Ein und Alles zu sein,
  • ...ist nicht nur Spiel und Spaß die ganze Zeit,
  • ...ist ihre Hand zu halten, nur damit sie weiß, Du bist für sie da,
  • ...ist keine Entscheidung, die er trifft, nur weil er es so sagt,
  • ...ist ein intensives Spiel von Vertrauen, Glaube, Zufluchtsort, Erotik und Experimentieren und Geben und Nehmen,
  • ...ist nicht, jemanden zu kommandieren und über jemanden zu bestimmen,
  • ...ist wenn sie sich beschützt fühlt, ohne dass Du etwas tust,
  • ...ist kein One-Night-Stand aus einer schnellen Beziehung heraus,
  • ...ist es, für jemanden da zu sein und nur für einen Jemand,
  • ...ist nicht nur für eine begrenzte Zeit,
  • ...ist es die zu beschützen und der behilflich zu sein, die Schutz und Hilfe benötigt...

Daher potenzieller Daddy Dom da draußen... beachte es. Ich bin kein Experte, aber wenn sich eine Menge Littles über die gleichen Dinge bzgl. Daddy Doms beschweren, fängst Du an, eine Thematik wahrzunehmen.

Daddys... es gibt Littles da draußen, die auf der Suche nach euch sind, aber ihr müsst es in Ordnung bringen und einwandfrei erscheinen, sonst wird die Wolle des Pullovers, den Du trägst, um Deine wahre Art und Weise zu verbergen, anfangen sich aufzutrennen bevor Du es auch nur bemerkt hast und sie wird Dich für den Shit, der Du bist, beäugen.

Und ein unglückliches Little ist einfach herzzerreißend.


Koshkas Quellenangabe: http://daddybearthings.tumblr.com

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Original-Text aus Koshkas NC:

Being a Daddy

Isn’t something that you stop doing as soon as you log off
Is making sure your little has everything she needs to be happy
Isn’t a game
Isn’t just fucking someone and having them call you daddy
Isn’t supposed to be so damn serious all the damn time
Is making the one you care for smile, laugh, chuckle, giggle and belly laughs
Isn’t a choice he makes
Is a important decision for her to make
Isn’t forgetting her important dates and canceling plans
Is to be her everything
Isn’t all fun and games all the time
Is holding her hand just so she knows you’re there for her
Isn’t a decision made by him just because he says so
Is an intense game of trust, belief, sanctuary, eroticism and experimentation and give and take
Isn’t about commanding and ruling over someone
Is when she feels protected without you doing anything
Isn’t a one night stand out a quick relationship
Is being there for someone and one someone only.
Being a daddy isn’t for a limited time only 
Being a daddy is to protect and serve she who needs protecting and serving…

So potential daddy dom out there… Take note. I’m no expert but when you hear a lot of littles complaining about the same things with daddy doms, you start to sense a theme.

Daddies… There are littles out there looking for you but you have to fix up and come correct, otherwise the wool of your jumper that you wear to hide your true ways will begin to unravel before you’ve even realized it and she’ll eye you for the shit you are.
And an unhappy little is simply heartbreaking.

Source: http://daddybearthings.tumblr.com

Das Bekenntnis der Daddy Doms (A Daddy Dominants Creed)

Wieder eine Übersetzung einer Notecard von Koshka:

Das Bekenntnis der Daddy Doms


* Vor allem anderen schätzt ein Daddy sein Mädchen und hat große Freude daran, sie            (auf-)wachsen zu sehen.

* Eine Daddy/Babygirl-Beziehung kann anspruchsvoll sein und Daddy nutzt meistens die Macht, die ihm gegeben wurde, aber weiß auch das um Vergnügen, das von diesem kostbaren Geschenk ausgeht, ein "Babygirl" zu haben.

* Ein Daddy hat zuallererst sich unter Kontrolle, so dass er sein Babygirl beeinflussen und die Kontrolle über sie übernehmen kann.

* Als ein strenger und anspruchsvoller, aber auch fürsorglicher, mitfühlender Erzieher, mag er bei seinem Babygirl/seiner Sub echte Tränen verursachen, aber wird IMMER da sein, um sie wegzuwischen.

* Als großartiger Geliebter wird er dann die Tränen wegküssen, ohne aus seiner Funktion auszusteigen.

* In schwierigen Zeiten wird ein Daddy nie seine Funktion vernachlässigen und ist immer da, um ein unterstützender Freund und Partner zu sein, niemals vergessend, dass dies immer noch eine liebevolle Beziehung zwischen zwei fürsorgliche Menschen ist.

* Ein Daddy versteht schnell die Unterschiede zwischen Fantasie und Realität.

* Ein Daddy würde sein Babygirl nie bitten, ihn vor ihrer Karriere oder Familie zu stellen, nur wegen seines eigenen Vergnügens, jedoch wird er Unabhängigkeit in Wachstum fördern.

* Ein Daddy weiß, um Verstand, Körper, Geist, Seele und Liebe eines "Babygirls"  zu gewinnen, muss er zuerst ihr Vertrauen gewinnen.

* Ein Daddy wird seinem Babygirl Humor, Freundlichkeit und Wärme zeigen, wie zu spielen, wann zu spielen, und es ist nicht immer von sexueller Natur.

* Ein Daddy muss seinem Babygirl immer zeigen, dass seine Führung und Betreuung Aufmerksamkeit verdienen, dass er eine Person ist, von der sie lernen kann und dass sie seiner Leitung vertrauen kann.

* Ein Daddy ist romantisch genug, beschützend und ritterlich zu sein. Wenn er aufgefordert wird, so wird er für die Ehre seines Little kämpfen.

* Ein Daddy beweist seinem "Babygirl", dass er jemand ist, an den sie sich anlehnen und auf den sie sich verlassen kann.

* Wenn es Zeit ist, seinem Mädchen ihre Lektionen des Gehorsams zu lehren, sind sie ein starker und unnachgiebiger Hochschullehrer, aber immer nährend, liebevoll und geduldig.

* Ein Daddy akzeptiert sein "Babygirl" wie sie wächst, aber will das Beste für sie, daher wird dem Babygirl nichts weniger als Perfektion gestattet während sie lernt.

* Niemals wendet ein Daddy Strafen ohne guten Grund an. Wenn er sein Babygirl bestraft, so ist es immer mit sachkundiger und vorsichtiger Hand.

* Ein Daddy ist immer offen für Kommunikation und Diskussion; immer bereit, die zu hören, was sein Babygirls will und braucht.

* Ein Daddy ist geduldig; er nimmt sich Zeit, die Grenzen seines "Babygirls" kennen zu lernen und wissend, so wie ihr Vertrauen in ihn wächst, so wird sie selbst wachsen.

* Ein Daddy versteht die zerbrechliche Beschaffenheit von Körper und Geist und bricht nie das Vertrauen, das ihm gegeben wurde.

* Ein Daddy ist sicher genug, um über sich selbst und die Absurditäten des Lebens zu lachen. Aufgeschlossen genug, um neue Dinge zu lernen. Stark genug, um zu wachsen.

* Daddys Werkzeuge sind Verstand, Körper, Geist, Seele und Liebe (und ein großer Satz Hände *grinst*).

* Ein wahrer Daddy zögert nicht, vor seinem Babygirl zu knien und ihre Hand zu Ehren ihres Vertrauens, ihrer Dienste und ihrer Liebe zu ihm zu küssen .


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Original-Text aus Koshkas NC:



The Daddy-Dominants Creed


* Above all else a Daddy cherishes his girl , and takes great delight in watching her grow.

* A Daddy/babygirl relationship can be demanding and Daddy most times takes full advantage of the power given to him, but knows how to share the pleasure that comes from that precious gift of having a “babygirl”.

* A Daddy is in control of themself first and foremost, so that he may control and take control of his “babygirl”.

* As a stern and demanding yet caring compassionate nurturer , he may cause his babygirl/submissive to cry real tears , but will ALWAYS be there to wipe them away.

* As the consummate lover, he will then kiss the tears away, without stepping out of character.

* In times of trouble, a Daddy will never leave the role behind, and is always there to be a supportive friend and partner, never forgetting that this is still a loving relationship between two caring individuals.

* A Daddy is quick to understand the differences between fantasy and reality.

* A Daddy would never ask His babygirl to put Him before their career, or family, just to satisfy his own pleasure , yet will encourage independance in growth.

* To win a “babygirl” mind, body, spirit, soul, and love, a Daddy knows they must first win their trust.

* A Daddy will show his babygirl humour, kindness, and warmth -how to play , when to play , and its not always a sexual nature.

* A Daddy must always show His “babygirl” that his guidance and tutoring is deserving of their attention, that this is a person they can learn from, and that they can trust his direction.

* A Daddy is romantic enough to be protective and chivalrous. When called upon, He will fight for his “little’s” honour.

* A Daddy proves to his “babygirl” that He is someone they can lean on, and depend on.

* When it comes time to teach His girl their lessons of obedience, they are a strong and unyielding professor, but always nurturing, loving and patient.

* A Daddy will accept His “babygirl” as she grows but wants the best for her so nothing less than perfection from His “babygirl” will be allowed while she learns.

* Never does a Daddy use discipline without a good reason. When they do punish thier “babygirl”, it is always with a knowledgeable and careful hand.

* A Daddy is always open to communication and discussion; always ready to hear his babygirl wants and needs.

* A Daddy is patient; taking time to learn the limits of His “babygirl”, and knowing that as their trust of him grows, so will they.

* A Daddy understands the fragile nature of mind and body and never violates the trust given to him.

* A Daddy is secure enough to laugh at Himself and the absurdities of life. Open minded enough to learn new things. Strong enough to grow.

* A Daddy’s tools are mind, body, spirit, soul, and love. (and a great set of hands “grins”).


* A true Daddy is not hesitant to kneel to before His babygirl and kiss her hand in honor of her trust, service, and love for Him.

Vernachlässigung eines Babygirls (Neglecting a babygirl)

Der folgende Text ist wieder eine Übersetzung einer Notecard von Koshka:

Vernachlässigung eines Littles

Es braucht nicht viel, damit ein Mädchen sich unsichtbar fühlt, insbesondere eine so zartes wie ein Babygirl. "Little Space" kann für manche Littles ein überwältigender Geisteszustand sein. Nicht in der Lage zu sein, bequem sein inneres Kind auszudrücken, ist oft alles was es benötigt, um große Frustration und sogar Depressionen im Leben eines Little zu verursachen. Es benötigt die ständige Aufmerksamkeit und das Lob seitens des Daddy Doms, damit ein Little sich gewollt und geschätzt fühlt. Genau wie eine tatsächliche Kind, reagiert ein Little sehr sensibel auf die Reaktionen ihres Doms. Für einige Babygirls braucht es nur einen strengen Blick von Daddy, um sie zu Tränen zu bringen und sich schuldig fühlen zu lassen, auch wenn sie nichts falsch gemacht.
Angemessene Aufmerksamkeit ist absolut notwendig, ein Babygirl glücklich und gesund zu halten. Ohne das geht sie ein. Ihre verspieltes Verhalten verschwindet und ihre Little-Seite verblasst. Wenn sie völlig ignoriert wird, begeht ein Baby allen Arten an guten und schlechten Verhaltens im verzweifelten Versuch, die Aufmerksamkeit, die sie braucht, zu bekommen. Dies führt oft zu unnötigen Disziplinierungen und Strafen seitens ihres Doms, was das Problem noch mehr verstärkt. Littles werden oft als "zu bedürftigen" angesehen, aber dies ist nicht der Fall. Ein Little verlangt lediglich die Liebe und Zuneigung, die ihr Herz begehrt. Die Absicht einer D/s-Beziehung ist es, eine enge und tiefe Verbundenheit mit Deinem Geliebten zu bilden, die durch eine normale/Vanilla-Beziehung nicht erreicht werden kann. Sein Little sich schuldig fühlen zu lassen, weil es diese Aufmerksamkeit möchte, ist eins der überflüssigsten und destruktivsten Dinge, die ein Dom tun kann. Aber noch schlimmer als das ist es, wenn ein Dom das Little sogar meidet und sich von ihm abwendet, wenn es Nähe möchte. Dies kann ein Babygirl zu zerstören. Es führt oft zu Depressionen und Selbstverletzung bei vielen Littles. Niemand verdient es, wie eine Last behandelt zu werden. Schmerz und Leid verursachen oft eine rückläufige Entwicklung bei einem Babygirl. Und das Gefühl allein, ungeliebt und unerwünscht zu sein, ist eine ganz schreckliche Sache, während man im "Little Space" ist. Ich würde es meinem schlimmsten Feind nicht wünschen.
Also bitte seid gut zu eurem Babygirl. Sie sind die wertvollsten und wunderbarsten Geschöpfe, die Du jemals kennen wirst. Jeder und jedes Little hat absolut all die Liebe und Zuneigung verdient, die ein Mann geben kann. Es lässt sie hell erstrahlen, macht sie schön und stark. Gib ihr die zärtlichste Fürsorge. Ein Babygirl verdient nichts weniger als das.

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Original-Text aus Koshkas NC:


Neglect of a Little

It doesn’t take much to make a girl feel invisible, especially one so delicate as a baby girl. Little space can be an overwhelmingly powerful state of mind for some littles. Not being able to comfortably express an inner child is often all it takes to cause great frustration and even depression in a little’s life. It takes a Daddy Dom’s constant attention and praise to keep a little feeling both wanted and appreciated. Just like an actual child, a little is very sensitive to her Dominant’s reactions. For some baby girls all it takes is a stern look from Daddy to bring her to tears and make her feel incredibly guilty even if she did nothing wrong.
Proper attention is absolutely necessary to keep a baby girl happy and healthy. Without it she dwindles. Her playful attitude vanishes and her little side fades away. When completely ignored, a baby girl commits to all manners of behavior both good and bad in a desperate attempt to get the attention she needs. This often leads to unnecessary discipline and punishment from her Dominant that further compounds the issue. Littles are often viewed as “too needy” but this is not the case at all. A little is merely craving the love and affection her heart desires. The purpose for having a D/s relationship is to form a close and deep bond with your lover that can’t be achieved through having a normal/vanilla relationship. Making a baby girl feel guilty for wanting this attention is one of the most redundant and destructive things a Dominant can do. But even worse than that is when a Dominant actually shuns and abandons a little for wanting closeness. This can devastate a baby girl. It often leads to depression and self-harm for many littles. No one deserves to be treated like a burden. Pain and suffering can often cause a baby girl to enter into regression. And feeling alone, unloved, and unwanted is an utterly awful thing to have to go through while in little space. I wouldn’t wish it on my worst enemy.
So please be good to your baby girl. They’re the most precious and wonderful creation you’ll ever know. Each and every little is absolutely worthy of the all the love and affection a man can give. It makes them shine brightly, beautiful, and strong. Give them the tenderest of care.
A baby girl deserves nothing less.

Angekommen (Arrived)

(English version see below)

Letzte Nacht lag ich wieder mit diesem breiten Grinsen im Bett. Mit diesem "Nach-Quality-Time-mit-Daddy-Grinsen". :-D

Wie ich ja schon im letzten Post geschrieben habe, bin ich im Moment sehr glücklich und fühle mich sehr erfüllt. Ich habe dann angefangen darüber nachzudenken, warum ich eigentlich so glücklich bin. Also wodurch wird dieses Glücksgefühl ausgelöst? Liegt es daran, dass ich verliebt bin und sind es "nur" die Hormone? Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es mehrere Gründe sind: Zum einen bin ich verliebt und die Hormone haben sicherlich ihren Anteil daran. Ich habe einen wahnsinnig tollen Daddy. Ich weiß, dass ihm mein Wohlbefinden sehr am Herzen liegt und er sich alle Mühe gibt, damit es mir gut geht. Ich kann das gar nicht in Worte fassen, was ich fühle, wenn ich an ihn denke und an das, was er mir gibt. Das ist für mich selbst noch so schlecht greifbar. Aber es ist einfach wunderbar.

Was aber auch dazu kommt und Anteil an diesem Glücksgefühl hat, ist das Gefühl, angekommen zu sein. Nicht nur in Hinblick darauf, einen tollen Daddy gefunden zu haben, sondern auch meinen Weg als Sub gefunden zu haben und den Lifestyle zu leben, der für mich der richtige ist.
Ich habe vor ca. 17-18 Jahren entdeckt, dass ich devot veranlagt bin. Seitdem habe ich diverse BDSM-Erfahrungen in SL und RL gemacht und nie war ich wirklich zufrieden. Mir fehlte immer etwas. Ich konnte nur nie richtig sagen, was mir fehlte. Ich habe mich einfach nicht erfüllt gefühlt. Es ist ein Gefühl als wenn man im Dunkeln umherirrt und etwas sucht, um es heller machen zu können. Man weiß aber nicht so richtig, was man eigentlich sucht. Bis man dann zufällig den Lichtschalter findet, ihn betätigt und das Licht angeht. Ist vielleicht für einen Außenstehenden schwer nachvollziehbar. Für mich ist es jedenfalls eine sehr große Erleichterung, meinen Weg gefunden zu haben.

Mein Daddy und ich stehen noch ganz am Anfang unserer Beziehung. Wir sind ja gerade erst seit ein paar Tagen zusammen. Ich freue mich sehr auf alles, was wir noch gemeinsam erleben werden und bin auch sehr gespannt darauf.

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Last night, I was lieing in bed again with this big smile. This "post-quality-time-with-Daddy-grin". :-D


As I have already written in the last post, I'm very happy and feel very satisfied at the moment. I started thinking about why am I so happy. So what causes this happiness? Is it because I'm in love and it is "only" the hormones? I have come to the conclusion that there are several reasons: First, I'm in love and hormones certainly have their share. I have a amazing and great Daddy. I know that my well-being is very important to him and he is trying hard so that I feel good. I can't put into words what I feel when I think of him and of what he gives me. This is hard to realize for me. But it's just wonderful.

Additionally and also having a part in this happiness is the feeling of having arrived. Not only in regards to having found a great Daddy but also to have found my way as a sub, and to live the lifestyle that is right for me.

About 17-18 years ago I have discovered that I am submissive. Since then I have made several BDSM experiences in SL and RL and I was never really satisfied. Something always was missing. I could just never really tell what was wrong. I've never felt satisfied. It's a feeling as if one wanders in the dark and looking for something being able to to make it lighter. But you do not really know what you're looking for. Until you accidentally find the light switch, press it and the light turns on. Perhaps it's difficult to understand for an outsider. For me, it is certainly a very great relief to have found my way.

My Daddy and I are at the very beginning of our relationship. We are just together for a few days. I am looking forward to everything we will experience together and I'm very excited too.

Sonntag, 25. Oktober 2015

10 Wege zu einer erfolgreichen Daddy Dom/Little Girl-Beziehung

Heute möchte ich euch einen Text von einer Webseite vorstellen, der einer der ersten war, die ich über DD/bg gelesen habe und mir geholfen hat zu verstehen, was dahinter steckt. Das Lesen dieses Textes hatte für mich einen Aha-Effekt und es hat "Klick" gemacht. Natürlich ist nicht zu 100 % alles dort genannte "meins" (ich meditiere z.B. nicht tantrisch), aber zu einem sehr großen Teil.



10 Wege zu einer erfolgreichen Daddy Dom/Little Girl-Beziehung

Die 10 Wege zu einer erfolgreichen Daddy Dom/Little Girl-Beziehung werden die Fragen der meisten Menschen über die erfolgreiche, besondere Verbindung und wunderbare Lebensweise, die eine Daddy Dom/Little Girl-Beziehung bietet, klären und beantworten.

Ein Daddy Dom ist oder sollte ein aufgeklärter Dom sein. In fast jeder Hinsicht ist ein Daddy Dom für das Leben und das Glück seines Littles wichtiger als ein traditioneller Dom oder Master für seine Sub. Er interagiert mit ihr in der Unterkategorie des "Daddys" innerhalb der Lebensweise von Dominanz und Unterwerfung (D/s). In dieser speziellen Dom/Sub-Unterkategorie wird der männliche Dom als "Daddy" und die weibliche Sub als "Mädchen" (girl), "kleines Mädchen" (little girl) oder "babygirl" usw bezeichnet. Um klar sein: In keiner Weise unterstützen ein Daddy Dom oder sein Little Inzest-Rollenspiel oder animieren zu Pädophilie als Teil des Daddy Dom-Lebensstil. Die meisten Daddy Doms und ihre Littles ziehen es vor, den Begriff "Tochter", der Inzest impliziert, zu vermeiden. Daddy Doms und ihre Littles haben kein Interesse daran dieses Konzept auf irgendeine Weise zu befürworten, obwohl in einigen Fällen einige Doms und Subs Opfer von Gewalt in der Familie, Inzest oder anderem Missbrauch gewesen sind. Daddy Doms und ihre Littles sind in diesen Kategorien in ähnlichen demographische Stufen vertreten wie die allgemeine Bevölkerung. Das Folgende ist eine kurze Rezension der grundlegenden Merkmale, Eigenschaften, Verhaltensweisen und Verantwortlichkeiten im Daddy Dom / Little Girl Lebensstil.



01. Bedingungslose Liebe & Unterstützung


Als ihr Daddy, Coach, Dom, Mentor und Nummer-Eins-Fan glaubt der Daddy Dom in vielen Fällen in der Regel mehr an sein Little als sie es selbst tut, und benutzt oft die Weisheit seines Alters, sie nicht nur als die zu sehen, die sie ist, sondern auch als die, die sie werden kann. Die bedingungslose Akzeptanz und Energie eines Daddy Doms strömen, wenn er in Kontakt mit seinem Little ist. Er drückt seinen Stolz auf sie aus und lobt sie sowohl für das, was sie erreicht, als auch für die Dinge, sie versucht, und dafür wer sie innerlich und äußerlich sowohl als Person als auch als Sub ist. Er respektiert und akzeptiert sie dafür, wer sie ist und wer sie sein will - sie in ihrer Charakterentwicklung unterstützend, ihr dabei helfend, das Wesentliche höher als Oberflächlichkeit zu schätzen. Aufgrund seiner Erfahrung und Belange, beobachtet er und erkennt ihre Fehler ohne zu urteilen oder sie zu kritisieren.



02. Primärer Beschützer


Der Daddy Dom dient als primärer Beschützer seines Little Girls sowohl vor psychologischen als auch soziologischen Stress, sowie körperlichen oder wirtschaftlichen Bedrohungen. Egal ob diese Ängste auf nur verspürten oder tatsächlichen Gefahren basieren oder auf möglichen oder tatsächlich ablehnenden Menschen, nimmt er ihre Sorgen ernst. In vielen Fällen muss sein Little sich einfach sicher fühlen, in Daddys Umarmung kuscheln und seine Pflege und Unterstützung fühlen. Als ihr Daddy ist er ihr primärer Beschützer und bietet sowohl einen sicheren Hafen für ihre Alltagsprobleme als auch für ihre Träume und ihr Fantasieleben.


03. Seelisches Heiligtum


Als ihre emotionales Heiligtum und ihr ultimativer Vertrauter, ist sie in der Lage, tiefer zu gehen und ihre Seele sich selbst und ihm gegenüber auf eine Weise zu öffnen, wie sie es zuvor vielleicht nie mit Freunden, Familie oder in anderen vergangenen Beziehungen konnte. Unabhängig von anderen Freunden und Beziehungen ist ihr Daddy ihr ultimativer Vertrauter. Es ist nichts verboten oder tabu, wenn sie mit ihm spricht; da ist absolutes Vertrauen und das Wissen, dass er das Vertrauen und die Diskretion wahren wird. Wissend, dass, dass er dieses Wissen nie gegen sie nutzen oder es ihr vorhalten wird, um sie zu kontrollieren oder zu manipulieren, fühlt sie nie die Notwendigkeit, die Wahrheit vor ihm zurückzuhalten. Sie darf ihn 24/7, jederzeit Tag und Nacht, rufen und die Hand nach ihm ausstrecken, wenn sie seine Unterstützung und seinen Trost benötigt.



04. Mentor und Lehrer


Als ihr Mentor und Lehrer fungiert er als Vorbild und durch explizite verbale Kommunikation, Prioritäten und Perspektiven hilft er ihr, ihre vergangenen und aktuellen Lebenserfahrungen besser zu verstehen und daraus zu lernen. Der informierte Daddy Dom ist in der Lage, seinem Little neue Erkenntnisse und neue Sichtweisen ihrer Möglichkeiten aufzuzeigen. Er ist in der Lage, sie in einer Weise zu fördern, in der sie nie zuvor gefördert wurde und für sie in einer Weise da zu sein, an der sie zuvor nie beteiligt gewesen ist oder sie erlebt hat. Er und sie wissen, dass sie besonders gesegnet sind, wenn sie geteilte Freude und Glück erreichen, wenn sie sich selbst und ihre Fähigkeiten durch seine Augen sieht und sie motiviert ist, neue Wege zu gehen, die sie sowohl inspirieren als sie auch zu neuen Stufen von Selbstvertrauen führen.



05. Disziplin


Wie in jeder anderen Dom/Sub-Beziehung wird es Zeiten geben, wenn die Sub aufgrund ihrer Ängste agiert oder sich auf eine Weise verhält von der sie weiß, dass sie nicht in ihrem Interesse ist und sogar selbstsabotierend sein kann. Sie erwartet eine Form von Disziplinierung, um die Dinge wieder ins rechte Licht zu rücken und lernen, negative Verhaltensweisen künftig zu vermeiden. Daddy Doms ziehen es vor, ihr Little zu unterstützen und zu ermutigen, und, wenn möglich, die gelegentliche Notwendigkeit, eine Strafe auferlegen, zu vermeiden. Neben der Vermittlung von Werten und dem Zeigen starker Liebe ist es für das Little wichtig zu lernen, dass schlechte Gewohnheiten, wie emotionale Manipulation oder nicht die Wahrheit zu sprechen, schädigend sind. Der Respekt gegenüber ihrem Daddy ist entscheidend für die Unversehrtheit der Beziehung und Strafe für diese Art von Handlungen ist ein notwendiger Bestandteil für das Wachstums einer erstklassigen Beziehung. Zu wissen, dass es Konsequenzen geben wird, stellt eine Form von Stabilität dar, die ein Little braucht. Kluge Daddys werden nicht übermäßig streng sein und werden eine faire und angemessene Strafe ansetzen. Sie verstehen, dass Disziplin eine Form der Lehre ist und vermeiden die Falle SM (Sado-Masochismus) als Strafe, die unangebracht und zweckwidrig sein kann. Lernen, diszipliniert zu sein ist die Lehre der Disziplin.



06. Tantrische Sexualität


Der aufgeklärte Daddy Dom hilft seinem Little bewusst, ihr Verständnis des Wesens und der Bedeutung von Sexualität neu zu positionieren und die gehorsame Sinneslust zu üben. Durch eine fundierte Kenntnis der Chakren und einer täglichen tantrischen Meditation sind Daddy Dom/Little Girl-Paare in der Lage, ihren eigenen ekstatischen Raum zu erreichen und aufrecht zu erhalten. Ein verführerischer und magnetischer Aspekt der Daddy Dom/devotes Little-Dynamik ist ihre Präsentation als Unschuldige oder sogar als "Jungfrau". Eine sehr kraftvolle und berührende wichtige Dynamik ist der Akt des Doms, der sein Little auf kontinuierlicher Basis symbolisch entjungfert. Der Nervenkitzel, ihre sexuelle Jungfräulichkeit an ihren Daddy zu geben, ist sehr stärkend und zart zugleich. Ihr neue mentale Konzepte und/oder kulturelle Weltanschauungen darzulegen, ist ebenso eine Form, sie aus einem Zustand der Unschuld hin zur Reife zu bewegen. Als ihr Führer und Berater unterstützt er sein Little, ein ausgeglicheneres Leben leben zu können. Daddy Dom sind dafür da, um Ratschläge zu geben, ihre Fragen zu beantworten, ihr zu helfen ruhig zu bleiben, ihre Ängste zu reduzieren, ihr Gefühl der Sicherheit zu erhöhen und sie geerdet zu halten.


07. Der Fels


Wenn die Erfahrungen des Littles besonders herausfordernd sind und sie sich durch die dunklen Zeiten bewegt, ist ihr Daddy zuverlässig und für sie da und ist in der Lage, auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen, um ihr Rat zu bieten, der zuverlässig und solide wie ein Fels ist. Für viele Littles hat es nie jemand beständigen, dauerhaft verfügbaren und aufnahmefähigen für ihre Momente der Zweifel und Angst gegeben. Manchmal können körperliche Erschöpfung und/oder emotionale Depression in ihr Leben rauschen und Zugang zu ihrem Daddy zu haben wird zu einem liebevollen Licht am Ende des Tunnels. Er ist in der Lage ihr zu helfen, sich ihren Ängsten gegenüber zu stellen, sich den Herausforderungen zu stellen und ihr zu helfen, ihren Weg zurück zu einem Ort der persönlichen Zentrierung und inneren Frieden zu finden.


08. Die Kunst des Lebens


Zu lernen ihr authentisches Selbst zu sein, indem sie im "Jetzt" lebt und zu lernen, wie man eine höhere Lebensqualität aufrechterhält, ist einer der wichtigsten Schlüssel zu einer erfolgreichen Daddy Dom/Little Girl-Beziehung. Zu lernen, dass die Reise genauso wichtig ist wie das Ziel, und aufmerksam bzgl. der Worte zu sein, die sie nutzt und der Handlungen, die sie vollbringt, sind wertvolle Lektionen aus ihrer Daddy Dom-Einwirkung. Unabhängig von ihrem Alter, ihren beruflichen Leistungen und/oder ihrem finanziellen Status, sucht das Little und braucht etwas, das nur eine aufgeklärter Daddy bieten kann. Es ist ein wesentliches Element - wie Luft, Wasser, Nahrung, Unterkunft - die nicht wertende, bedingungslose Liebe und der Schutz ihres Daddys sind Ur-Bedürfnisse, die ihre Seele nähren und ihren Geist befreien, um aufsteigen zu können.


09. und 10. fehlen irgendwie auf der Webseite.


Quelle: http://domsgentlemans.weebly.com/daddy-dom.html